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texte und anderer foo

<irgendwas mit gonzo>

Ahmed macht die Augen zu.
Er kann es fast nicht glauben. In mitten einem so bunten Gequirl von Leuten zu stecken und einfach die Augen zu machen zu können. Natürlich nicht zu lange - bei der Vorstellung in mitten dieser riesigen Menschenmenge seine Begleiter zu verlieren, schüttelt es ihn.
Den Weg zurück selber finden: uferlos.
Also hackt er sich bei Ben, seinem “Betreuer” unter. Ben lacht (er hat wohl kein Problem mit etwas Nähe) und deutet prustend auf einige selbstgemachte Schilder.
Jemand hatte Pizzakartons groß mit einem Eddingstift bemalt und sie an seinem Zelt befestigt, so dass jeder, der hier vorbeikommt sie von weiten lesen kann. Ben erklärt mir, nachdem er vor lauter Lachen wieder Luft bekommen hat, dass dieser Zeltbewohner gerne seine mitgebrachten illegalen Substanzen (die Abkürzungen, die Ben mir aufzählte, sagten mir überhaupt nichts). Achmed entdeckt ein weiteres und nun lachen beide. Er ist sich sicher, obwohl neugierig, dass er solche Substanzen erst mal nicht anrühren braucht.
Allein, die Angst Ben und die anderen in diesem Getümmel zu verlieren.. nein, dafür will er lieber einen klaren Kopf behalten. Allein das monotone Gestampfe des Basses, die grellen Lichter überall; die Gaslaternen, die im Minutentakt mit lautem Getöse feuer Spucken, die bunten Kostüme.

So viele leuchtend lachende Augenpaare, die einen fröhlich mustern - kein Argwohn, wie er ihn sonst spürt. Keine